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Bei der Olympiade 1960
Zu einem großen sportlichen Erlebnis wurde für Sepp Maier 1960 die Teilnahme an den VIII. Olympischen Winterspielen in Squaw Valley (USA). Nach der Qualifikation in gesamtdeutschen Wettkämpfen trat er am 14. Februar mit fünf weiteren Schwarzwäldern die Flugreise an. Im Wettbewerb von 34 Nationen startete Sepp Maier am 19. Februar über 30 km und erreichte in der Weltklasse als zweitbester Deutscher den 26. Rang. (2:02:10,6 Std.). Nach dem Rückflug von Vereinsfreunden in München abgeholt, wurde ihm am Sonntagnachmittag, dem 6. März, bei seiner Ankunft in St. Peter auf dem Bertholdsplatz ein herzlicher Empfang bereitet. Am 10. März folgte ein Empfang bei Ministerpräsident Kiesinger in Stuttgart.
Im Jahre 1961 wurde der Skiclub St. Peter zum erfolgreichsten nordischen Verein der Bundesrepublik: Sepp Maier errang alle deutschen Meistertitel im Langlauf (15 km, 30 km, 50 km und Länderstaffel). Damit hatte Sepp Maier, wie Präsident Dr. Stober sagte, in der 60jährigen Geschichte des deutschen Skiverbandes eine Leistung vollbracht, die bis dahin noch nicht erreicht worden war und bis heute von keinem anderen Schwarzwälder Langläufer wieder erreicht wurde. Insgesamt errang Sepp Maier 1957/1961 neun deutsche Meistertitel, während sein Bruder Rudolf vier Meistertitel holte. Zudem wurde Sepp Wehrle 1960 deutscher Jugendmeister der Eisenbahner. Als 1961 vier Clubmitglieder bei Wettläufen in Skandinavien starteten, kam Sepp Maier beim traditionsreichen Holmenkollen-Langlauf über 15 km in Norwegen als bester gesamtdeutscher Läufer ins Ziel.
Ebenfalls im Auftrag des Deutschen Skiverbandes nahmen Sepp und Rudolf Maier 1962 an den Nordischen Skiweltmeisterschaften in Zakopane (Polen) teil. Beide Langläufer wurden über die Distanz von 15 km und in der Nationalstaffel eingesetzt, Sepp Maier zudem im Marathonlauf über 50 km. Die gleiche ehrenvolle Berufung erhielt Fritz Maier, der 1963 bei der Weltmeisterschaft im Biathlon-Lauf in Innsbruck-Seefeld für die Bundesrepublik startete.
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